Naschkatzen

 

die Definition einer Naschkatze

Nicht dem fetten, rot getigerten Kater, sondern dem süßen, kleinen Kätzchen wird in der Katzenfamilie das Naschen nachgesagt: der Naschkatze. Meist handelt es sich um ein zunächst kleineres, dann ausgewachsenes menschliches Wesen, oft weiblichen Geschlechts.

 

Woran erkennt man eine Naschkatze

An keiner geöffneten Pralinenschachtel, keiner Tüte Chips und schon gar nicht am Sahnehäubchen auf der Geburtstagstorte kann die Naschkatze vorbeigehen, ohne mal eben ihr süßes kleines Händchen in das knisternde oder weiche Etwas zu tunken und ganz schnell zwischen ihren rosa Lippen verschwinden zu lassen.

 

Dabei impliziert die Naschkatze eher das Bild des " am Milchschälchen-Schleckens", hier und da kostend, als das der Prasserei und Völlerei, was sie dann doch lieber dem dicken Kater überlässt.

 

 

Verabredungen trifft sie mit Vorliebe in Cafes und Konditoreien. Die Naschkatze ist ein geselliges Wesen und begibt sich gerne unter ihresgleichen. Oft ist ihr eine gewisse Schwatzhaftigkeit zu Eigen. Süßes macht glücklich und so ist ihr Gemüt meist heiter und fröhlich, aufkommende Gewitterwolken werden schnell mit einem Stückchen Schokolade versüßt und schon strahlt wieder die Sonne.

 

Freigiebig reicht sie die Pralinenschachtel unter ihren Kollegen und Kolleginnen herum. Im Kreis der Mitverschwörer ist so eine kleine Sünde weitaus weniger gewichtig als im Alleingang, vor allem, da sie weiß, dass das süße Konfekt ebenso schnell verschwindet wie unter Beihilfe der Mannschaft, wenn es einsam auf ihrem Bürotisch dümpelt. Schnell ist sie der Versuchung erlegen, hier ein Nuß-Nougat-Creme-Stückchen, dort eine Marzipan-Praline, im Nu ist die ganze Schachtel leer und landet möglichst unauffällig und mit schlechtem Gewissen im Papierkorb.

 

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